====== Hallo Fremder! (Daten eingeben) ====== Jetzt kannst du schon Text ausgeben und so Orte und Personen beschreiben. Der nächste Schritt ist, dass die Spieler:innen auch Eingaben machen können, die dann von deinem Programm ausgewertet werden. Dazu gibt es in Python ebenfalls eine vorgefertigte Funktion, nämlich ''input''. Kopiere das folgende Programm in eine neue Python-Datei und führe es aus: name = input("Hallo Fremder, wie ist dein Name? ") print(f"Hallo {name}, schön dich kennenzulernen.") Schauen wir uns die erste Zeile genauer an: Hier wird die Funktion ''input'' mit dem String „Hallo Fremder, …“ als Parameter aufgerufen. Die Funktion gibt den String in der Kommandozeile aus und erwartet eine Eingabe durch die Spieler:in. Die Eingabe wird dann als **Rückgabewert** (oder Ergebnis) der Funktion zurückgegeben und durch die Anweisung „name = …“ der **Variablen** ''name'' zugewiesen. Da steckt schon eine Menge Neues drin! **Variablen** sind Speicherplätze für Werte, die man vorab noch nicht kennt, hier für den Namen der Spieler:in. Variablen können beliebig benannt werden, allerdings darf man (wie bei Dateinamen) nur Kleinbuchstaben (a-z), Ziffern (1-9) und den Unterstrich (_) verwenden. Außerdem darf eine Variable nicht wie eine vordefinierte Funktion heißen, also z.B. nicht ''print'' oder ''input'', damit es keine Verwechselung gibt. Variablen kann man überall dort verwenden, wo man auch direkt einen entsprechenden Wert, also etwa einen String verwenden könnte. Variablen erhalten ihren Wert, indem man ihn **zuweist**. Dafür verwendet man in Python das Gleichheitszeichen. Die Zeile 1 bedeutet also, dass die Variable ''name'' den Rückgabewert der Funktion ''input'' erhält. Zugewiesen wird immer an die Variable auf der //linken// Seite des Gleichheitszeichens. Die Bedeutung des Gleichheitszeichens ist hier also anders, als man das aus der Mathematik kennt! In Zeile 2 wird wieder etwas mit ''print'' ausgegeben. Hier ist besonders, dass ein „formatierter String“ (kurz: „f-String“) verwendet wird. **F-Strings** erkennt man an dem „f“ vor dem öffnenden Anführungszeichen. In einem f-String kann man in geschweiften Klammern Variablennamen schreiben. Der Wert der Variablen wird dann an dieser Stelle eingesetzt. So kann man relativ kompakt den Ausgabetext zusammenbauen. Nächste Lektion: [[wohin_gehen]]